Start Generation 50 plus Wien im WHO-Netzwerk „Age-Friendly Cities and Communities“

Wien im WHO-Netzwerk „Age-Friendly Cities and Communities“

Gemeinde zu einem Ort zu machen, an dem man gerne alt wird.

Wien im WHO-Netzwerk „Age-Friendly Cities and Communities“ www.barrierefrei-beratung.at | foto freepik
Wien im WHO-Netzwerk „Age-Friendly Cities and Communities“ www.barrierefrei-beratung.at | foto freepik

Wien setzt wichtigen Schritt, um die Stadt für Bürger:innen noch altersfreundlicher zu gestalten.

Als erste und derzeit einzige Stadt Österreichs hat sich Wien um Aufnahme in das WHO-Netzwerk „Age-Friendly Cities and Communities“ beworben. Die Zusage der Weltgesundheitsorganisation macht Wien zur Vorreiterstadt bei der Lebensqualität im Alter.

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Ein Letter of Commitment, verfasst von Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, unterstreicht das starke politische Engagement hinter der Bewerbung und der Mitgliedschaft im internationalen Netzwerk.

Sozialstadtrat Peter Hacker betont: „Wir sind fest entschlossen, für die Wienerinnen und Wiener bis ins hohe Alter eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und eine hohe Lebensqualität sicherzustellen. Der Beitritt zum WHO-Netzwerk ist ein wichtiger Schritt, um unsere Stadt weiter so zu gestalten, dass in jedem Lebensalter ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben möglich ist.“

Herausforderung demografischer Wandel

Das WHO-Netzwerk „Age-Friendly Cities and Communities“ wurde ins Leben gerufen, um Städte und Gemeinden dabei zu unterstützen, sich auf die Bedürfnisse und Herausforderungen einer alternden Bevölkerung vorzubereiten und Lösungen zu entwickeln, die das Wohlbefinden und die Lebensqualität älterer Menschen in Lebensbereichen wie etwa Wohnen, Mobilität, Gesundheitsversorgung, soziale Teilhabe und Prävention fördern.

Das WHO-Netzwerk fördert den Austausch von Informationen, Wissen und Erfahrungen und unterstützt die Stadt Wien bei der Suche nach innovativen, evidenzbasierten Lösungen. Geschäftsführerin des Fonds Soziales Wien Susanne Winkler betont: „Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung zeigen uns, wir werden immer älter. Der Fonds Soziales Wien ist sich dieser Herausforderung und auch der Verantwortung bewusst, Menschen mit Pflege- und Betreuungsleistungen zu unterstützen, die sie brauchen. Im Fokus stehen dabei Selbstbestimmung, Lebensqualität und Inklusion. Die Mitgliedschaft im WHO-Netzwerk bietet eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, allen voran für die Menschen in unserer Stadt.“

Internationale Synergien nutzen

Die Teilnahme bestärkt Wiens Engagement für die Schaffung einer lebenswerten und inklusiven Umgebung für die Seniorinnen und Senioren in dieser Stadt. „Als neues Mitglied dieses Netzwerks verpflichtet sich Wien, eine noch altersfreundlichere und inklusivere Stadt zu schaffen. Dieses Netzwerk ist eine einzigartige Chance für internationale Sichtbarkeit und Zusammenarbeit. Die Mitglieder teilen ihre Erfolgsgeschichten, Projekte, Initiativen und Strategien. Wir lernen voneinander und erarbeiten innovative Lösungen, die der Bevölkerung zugutekommen“, bekräftigt Sabine Hofer-Gruber, Senior:innenbeauftragte der Stadt Wien. Sie ist gemeinsam mit ihrem Team Wien für Senior:innen im Fonds Soziales Wien die koordinierende Stelle für das WHO-Netzwerk.

Über das WHO-Netzwerk „Age-Friendly Cities and Communities“

Das „WHO Global Network for Age-Friendly Cities and Communities“ wurde 2010 gegründet, um Städte, Gemeinden und Organisationen auf der ganzen Welt mit der gemeinsamen Vision zu verbinden, ihre Gemeinde zu einem Ort zu machen, an dem man gerne alt wird. Die Aufgabe des Netzwerks besteht darin, Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt anzuregen und zu befähigen, zunehmend altersfreundlich zu werden.

Die Mitgliedschaft verpflichtet zum Austausch von Erfahrungen, Erfolgen und Erkenntnissen mit anderen Städten und Gemeinden. Das Netzwerk umfasst derzeit 1445 Städte und Gemeinden in 51 Ländern.

Weitere Informationen unter der Website extranet.who.int/agefriendlyworld/network/vienna

Rückfragen & Kontakt:


Fonds Soziales Wien
Tel.: +43 676 – 8289 20 173
E-Mail: julia.fleischmann@fsw.at