Start Zukunft & Technik Pflegeroboter & Entwicklung: Agilität bereits erhöht

Pflegeroboter & Entwicklung: Agilität bereits erhöht

Pflegeroboter sind derzeit im Entwicklungsstadium. Pflegekräftemangel wird diese Entwicklung beschleunigen.

Entwicklung schreitet voran: Roboterassistenten bieten schon vielfältige Interaktionsmöglichkeiten.
Entwicklung schreitet voran: Roboterassistenten bieten schon vielfältige Interaktionsmöglichkeiten. Foto freepik.

Die Entwicklung schreitet voran. Beispiel Care-O-bot®: Die Produktvision eines mobilen Roboterassistenten zur aktiven Unterstützung des Menschen im häuslichen Umfeld. Die inzwischen vierte Generation dieser erfolgreichen Entwicklungsserie ist agiler und modularer als sein Vorgänger und bietet vielfältige Interaktionsmöglichkeiten. Zudem zeichnet sich der Roboter durch den Einsatz kostendämpfender Konstruktionsprinzipien aus.

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So besteht ein Großteil des inneren Aufbaus aus Blechfaltkonstruktionen, die bereits bei geringen Stückzahlen kostengünstig zu fertigen sind. Die erhöhte Agilität und Expressivität von Care-O-bot 4 ist den patentierten Kugelgelenken für den Kopf- und Hüftbereich zu verdanken. Sie erhöhen den Arbeitsbereich des Roboters und ermöglichen eine 360-Grad-Drehung von Kopf und Torso

Soziale Umgangsformen sind unabdingbar für die Akzeptanz interaktiver Serviceroboter.
Pflegeroboter, derzeit im Entwicklungsstadium. Für einfache Aufgaben könnte dieser durchaus eingesetzt werden.

Auf Basis seines modularen Systemkonzepts ist Care-O-bot 4 vielseitig einsetzbar. Der Roboter kann mit einem, mit zwei oder auch ohne Arme ausgestattet werden. Die patentierten Kugelgelenke in Torso und Kopf sind optional, je nach erforderlicher Beweglichkeit. Geht es um das Servieren von Getränken, könnte man auch eine Hand durch ein Tablett ersetzen. Es ist sogar möglich, nur die mobile Basis als Servierwagen zu nutzen. Je nach Konfiguration lässt sich eine individuelle Roboterplattform für unterschiedlichste Anwendungen aufbauen: Als mobiler Informationskiosk im Museum, Baumarkt oder Flughafen, für Hol- und Bringedienste in Heimen oder Büros, für Sicherheitsanwendungen oder als Museumsroboter zur Attraktion –  stets ist der Care-O-bot 4 ein sicherer und nützlicher Helfer des Menschen.

Soziale Umgangsformen, das haben Untersuchungen gezeigt, sind unabdingbar für die Akzeptanz interaktiver Serviceroboter. Wie schon beim Vorgänger wurden deshalb im Entwicklungsprozess soziale Rollenbilder als Leitvision für die Entwicklung von Design und Funktionalität verwendet. Care-O-bot 4 ist in der Lage, je nach Situation mehrere Stimmungen über sein im Kopf integriertes Display anzuzeigen. Während das Vorgängermodell als zurückhaltender, eher distanzierter Butler konzipiert war, ist sein Nachfolger so zuvorkommend, freundlich und sympathisch wie ein Gentleman.

Aus der Redaktion:

Pflegeroboter sind derzeit im Entwicklungsstadium, der Pflegekräftemangel wird diese Entwicklung beschleunigen. Erste zaghafte Einsätze gibt es schon, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA unter Dr.-Ing. Birgit Graf entwickelt in der 4. Generation. Für erste einfache Aufgaben könnte er schon durchaus eingesetzt werden.

Barrierefrei.Center, Österreichs Marktplatz mit Hilfsmittel, Produkten und Dienstleistungen für Lösungssuchende, wird im Laufe dieses Jahres erste marktreife Exemplare präsentieren, die bereits in der Pflege oder im häuslichen Umfeld eingesetzt werden können.